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Lohner-Porsche
Modell 27

Ferdinand Porsche war 1899 zu Lohner gewechselt und entwickelte dort das Elektromobil „System Lohner Porsche“. Der Lohner Porsche Modell 27, der sehr ähnlich einer Kutsche von Lohner aufgebaut war, mit den typisch großen Hinterrädern und Holzspeichen, wurde im Jahr 1900 in der k.u.k. Hof-Wagen-Fabrik Jacob Lohner in der Donaufelderstraße in Wien gebaut und im selben Jahr auf der Pariser Weltausstellung präsentiert. Es wurde von zwei auf der Vorderachse sitzenden Radnaben-Elektromotoren angetrieben.


Basierend auf dem einzig erhalten gebliebenen Modell dieses Wagens, welches im Technischen Museum Wien ausgestellt ist, wurde ein originalgetreuer Nachbau des auf der Weltausstellung präsentierten Wagens durchgeführt. Das Ziel war, eine in Form und Ausführung sowie Funktion und Technik authentische Replik zu produzieren. Die dafür existierenden Grundlagen waren spärlich, da der Wagen des Technischen Museums nicht mehr mit den Originalmotoren ausgestattet ist und auch keinerlei Elektrik oder Steuertechnik mehr aufweist. Auch die Vorderachse entspricht nicht mehr dem Prototypen von 1900.

Mit Hilfe einiger weniger Fotos und dem Wissen über die Steuerelemente späterer Modelle gelang die Rekonstruktion der Radnabenmotoren und der Steuertechnik. Für den Bau der Karosserie wurde der Wagen des Technischen Museums photogrammetrisch vermessen und entsprechende Pläne erstellt. Die im Wagen verbaute Technik und Materialien entsprechen vollständig dem historischen Vorbild.


Der nun einzige fahrtüchtige Lohner-Porsche Modell 27 kann in den Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum besichtigt werden und ist bei ausgewählten Veranstaltungen auch auf der Straße zu erleben.

Fahrgestell
Fahrgestell
Motore und Technik
Motore und Technik
Karosserie
Karosserie
Fertigstellung
Fertigstellung
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